Eingebettet in die sanften Hügel der Hersbrucker Alb liegt, umgeben von weitreichenden Mischwäldern an den klaren Wassern des Sittenbaches das Tetzelschloß zu Kirchensittenbach.

Schon lange ist die Hersbrucker Alb durch ihre reizvolle Landschaft und ihre fränkische Gastlichkeit und Braukunst als Ausflugsziel sehr beliebt.

 

Sie bietet darüber hinaus aber auch einen reichen Schatz historischer Gemäuer und kultureller Veranstaltungen verschiedenster Art.
Dazu wollen wir ein wenig beitragen: die Jobst Friedrich von Tetzel´sche Familien-Stiftung öffnet die Pforten des alten Tetzelschlosses.

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Der Bauherr und der Stifter

Das Hauptgebäude der weitläufigen Schloßanlage wurde von 1590 -1595 im Auftrag des Patriziers Jobst Friedrich von Tetzel neben den Resten eines alten Wasserschlosses errichtet.
Vor seinem Tode gründete er ein Stiftung, die noch heute von zwei Nürnberger Patrizierfamilien verwaltet wird. Seit 1729 obliegt diese Aufgabe dem von Volckhamerschen Geschlecht, in neuerer Zeit gemeinsam mit der Familie von Stromer.
Das Tetzelschloß nimmt durch die Vollständigkeit und Geschlossenheit der gesamten Anlage eine Sonderstellung unter den Herrensitzen des Nürnberger Landes ein. So umfasst sie auch noch mehrere historische Nebengebäude, darunter zwei Sandsteinscheunen und das ehemalige Waschhaus.
Die letzte Sanierung, die vornehmlich der statischen Sicherung der Fundamente und Dächer diente, wurde 2007 abgeschlossen